Kooperation zwischen Entega Medianet und Deutsche Telekom

Ab dem 01.02.2020 nutzt die Deutsche Telekom das IKbit-Netz.

Im Rahmen des Open-Access (offener und diskriminierungsfreier Zugang aller Marktteilnehmer auf die vorhandene Infrastruktur) nutzt die Deutsche Telekom ab dem 01.02.2020 ein BSA-Vorleistungsprodukt von der Entega Medianet. Dies bedeutet, dass die Deutsche Telekom Vorleistungsprodukte der Entega Medianet einkauft, um ihre eigenen Produkte und Diensteangebote über das IKbit-Netz anzubieten bzw. zu realisieren.

Hierbei geht es vor allem um die damalige Vectoring-Entscheidung im Nahbereich, bei der die Deutsche Telekom dort keine Dienste mehr über 16 Mbit/s anbieten durfte.

Somit ist es ab dem 01.02.2020 wieder für alle Bürger möglich, hochwertigere Produkte von der Deutschen Telekom zu beziehen.

Hievon verspricht sich IKbit eine bessere Netzauslastung und durch die zusätzlich generierte Netzpacht eine schnellere Refinanzierung des kommunalen Bürgernetzes.

Fürth/Odenwald, den 06. Dezember 2019

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-Betriebsleitung-

Lückenschluss Breitbandversorgung im Gorxheimertal in den Straßen:

                                                                                                                      Fürth, 25.09.2019

Eigenbetrieb IKbit – Interkommunales Breitbandnetz

Lückenschluss Breitbandversorgung im Gorxheimertal in den Straßen:

Zum Jähen Rain; Im Gorxenbuckel & Bannholzweg

Nach Abschluss des eigentlichen Breitbandausbauprojektes in der Gemeinde Gorxheimertal wurde deutlich, dass dort noch nicht alle Haushalte erreicht werden konnten. Es handelt es sich um die drei Straßen „Zum Jähen Rain“, „Im Gorxenbuckel“ und „Bannholzweg“ welche durch die bestehende Kupferleitung mit dem Hauptverteiler der Stadt Weinheim verbunden sind. Die Stadt Weinheim befindet sich nicht im Ausbaugebiet der IKbit, so dass diese drei Straßen nicht mit einem schnellen Internet-Zugang im Zuge des Breitbandausbaus versorgt werden konnten. Nachdem die Bemühungen zum Aufbau eines zusätzlichen Kabelverzweigers durch die Deutsche Telekom, um diese Straßen ebenfalls an das „IKbit-Netz“ anzuschließen, gescheitert sind, ist ein sogenannter Fiber-to-the-Building (FTTB) -Ausbau als einzige Alternative geblieben.

Die Gemeinde Gorxheimertal beschloss deshalb, den FTTB-Ausbau in diesen Straßen in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb IKbit vorzunehmen.

Die PEB Breitband GmbH & Co. KG erhielt für ihr Angebot bei der beschränkten Ausschreibung für dieses Projekt am 24. November 2017 den Auftrag. Der Eigenbetrieb hatte einen Förderantrag bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen für diesen Ausbau gestellt, welcher mit einer Zuwendung von 50% am 12. Dezember 2017 genehmigt wurde. Die Gestattungsverträge mit den Grundstückseigentümern, die sich für einen Glasfaserhausanschluss entschieden haben, sind bis März 2018 unterzeichnet worden. Das Angebot eines Glasfaserhausanschlusses für einen niedrigen Pauschalbetrag haben 16 Grundstückseigentümer angenommen. Bei einem Ortstermin am 16. Januar 2018 wurde noch Einsparpotenzial durch eine alternative Trassenverlegung erkannt. Die bauliche Umsetzung des Projektes erfolgte ab August 2018 und konnte mit der Abnahme am 19.11.2018 abgeschlossen werden, wobei die Gesamtkosten im Rahmen der angepassten Kostenschätzung blieben.

Spatenstich zum Lückenschluss in Grasellenbach und Fürth

Interkommunales Breitbandnetz IKbit – Spatenstich zum Lückenschluss in Grasellenbach und Fürth

Breitbandprojekt IKbit nimmt Lückenschluss in der Versorgung des Fürther Ortsteils Brombach und den Ortsteil Ober-Scharbach in Grasellenbach vor.

 

 

In Ober-Scharbach beginnt heute der Lückenschluss für die Gemeinden Fürth und Grasellenbach. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt IKbit, wurde festgestellt, dass in den Ortsteilen Fürth-Brombach und Grasellenbach-Ober-Scharbach weiter Bedarf besteht. Grund hierfür ist, dass die vorhandenen Kupferleitungen der Telekom, die in die 

einzelnen Häuser führen, nicht an einem nächstgelegenen Kabelverzweiger hängen, sondern über weiter entfernte Standorte versorgt werden.
So können die Haushalte von Ober-Scharbach und Brombach nicht über den eigentlichen Ausbau von IKbit profitieren. Hiervon sind knapp 100 Haushalte betroffen.

 

Die Gemeindevertretungen von Fürth und Grasellenbach sind diesem Umstand nachgekommen und haben in ihren Gremien den Beschluss gefasst weiter auszubauen. Hierfür bedienen sich beide Kommunen wieder dem Eigenbetrieb IKbit.

Der Eigenbetrieb IKbit hat hierzu einen Antrag auf Förderung aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Entwicklungsplans für den ländlichen Raum des Landes Hessen 2014-2020, mitfinanziert durch die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK-Förderung 2014-2018) beim Land Hessen gestellt und einen positiven Bescheid erhalten. Somit können 60% der Ausbaukosten gefördert finanziert werden. Hierbei wurde der Eigenbetrieb IKbit tatkräftig von der Wirtschaftsförderung Bergstraße und dem hier angesiedelten, durch das Land Hessen geförderten regionalen Breitbandberater unterstützt.

Für die Versorgung der Haushalte ist es notwendig geworden von der Telekom den Aufbau eines zusätzlichen Kabelverzweigers zu beantragen. Dieser neue KVz wird dann wiederum mit einer Glasfaserleitung von IKbit erschlossen.

Die Kosten zur Erschließung der beiden Ortsteile wird rund 234.000 €  betragen. Mit dem Ausbau wurde nach durchgeführter Ausschreibung die Firma Klenk & Sohn GmbH aus Modautal beauftragt.

Ziel ist möglich zügig den Ausbau voranzutreiben, so dass die Bürger schnellstmöglich mit schnellem Internet versorgt werden können. Hierfür ist der seitherige Partner die Entega Medianet GmbH aus Darmstadt verantwortlich.

Weitere Informationen unter www.ikbit.de, www.entega-medianet.de

Das Bild wurde freundlicherweise von Frau Dr. Katja Gesche zur Verfügung gestellt.