Spatenstich zum Lückenschluss in Grasellenbach und Fürth

Interkommunales Breitbandnetz IKbit – Spatenstich zum Lückenschluss in Grasellenbach und Fürth

Breitbandprojekt IKbit nimmt Lückenschluss in der Versorgung des Fürther Ortsteils Brombach und den Ortsteil Ober-Scharbach in Grasellenbach vor.

 

 

In Ober-Scharbach beginnt heute der Lückenschluss für die Gemeinden Fürth und Grasellenbach. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt IKbit, wurde festgestellt, dass in den Ortsteilen Fürth-Brombach und Grasellenbach-Ober-Scharbach weiter Bedarf besteht. Grund hierfür ist, dass die vorhandenen Kupferleitungen der Telekom, die in die 

einzelnen Häuser führen, nicht an einem nächstgelegenen Kabelverzweiger hängen, sondern über weiter entfernte Standorte versorgt werden.
So können die Haushalte von Ober-Scharbach und Brombach nicht über den eigentlichen Ausbau von IKbit profitieren. Hiervon sind knapp 100 Haushalte betroffen.

 

Die Gemeindevertretungen von Fürth und Grasellenbach sind diesem Umstand nachgekommen und haben in ihren Gremien den Beschluss gefasst weiter auszubauen. Hierfür bedienen sich beide Kommunen wieder dem Eigenbetrieb IKbit.

Der Eigenbetrieb IKbit hat hierzu einen Antrag auf Förderung aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Entwicklungsplans für den ländlichen Raum des Landes Hessen 2014-2020, mitfinanziert durch die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK-Förderung 2014-2018) beim Land Hessen gestellt und einen positiven Bescheid erhalten. Somit können 60% der Ausbaukosten gefördert finanziert werden. Hierbei wurde der Eigenbetrieb IKbit tatkräftig von der Wirtschaftsförderung Bergstraße und dem hier angesiedelten, durch das Land Hessen geförderten regionalen Breitbandberater unterstützt.

Für die Versorgung der Haushalte ist es notwendig geworden von der Telekom den Aufbau eines zusätzlichen Kabelverzweigers zu beantragen. Dieser neue KVz wird dann wiederum mit einer Glasfaserleitung von IKbit erschlossen.

Die Kosten zur Erschließung der beiden Ortsteile wird rund 234.000 €  betragen. Mit dem Ausbau wurde nach durchgeführter Ausschreibung die Firma Klenk & Sohn GmbH aus Modautal beauftragt.

Ziel ist möglich zügig den Ausbau voranzutreiben, so dass die Bürger schnellstmöglich mit schnellem Internet versorgt werden können. Hierfür ist der seitherige Partner die Entega Medianet GmbH aus Darmstadt verantwortlich.

Weitere Informationen unter www.ikbit.de, www.entega-medianet.de

Das Bild wurde freundlicherweise von Frau Dr. Katja Gesche zur Verfügung gestellt.

Breitbandprojekt IKbit erhält Förderbescheid von Bundesminister Dobrindt

Breitbandprojekt IKbit erhält Förderbescheid von Bundesminister Dobrindt

Bundesminister Alexander Dobrindt hat am 20.06.2016 dem Eigenbetrieb IKbit – Interkommunales Breitbandnetz ein Förderbescheid in Höhe von 50.000 € überreicht. Überreicht wurde der Bescheid an den Betriebsleiter des Eigenbetriebes IKbit, Herrn Chris Jakob und dessen Stellvertreterin Frau Tina Schweikhard.

„Wir freuen uns über den Förderbescheid, da wir hierfür eine Studie in Auftrag geben möchten. Ziel der Studie soll das Eruieren der weiteren Möglichkeiten zur Entwicklung der kommunalen Glasfaserinfrastruktur im Projekt IKbit sein. Ebenso sollen Bereiche mit einem hohen Bedarf an hochbitratigen Anschlüssen, wie z.B. Schulen und Gewerbegebiete, identifiziert werden“, führt Chris Jakob aus.

Auch die Wirtschaftsförderung Bergstraße erhielt einen Förderbescheid von Bundesminister Dobrindt über 50.000 Euro für Beratungsleistungen. Die Wirtschaftsförderung Bergstraße wird sich in einer entsprechenden Studie mit den weiteren Kommunen aus dem Kreis Bergstraße befassen.

Dobrindt: „Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg. Die große Nachfrage der Kommunen hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entschieden“.

Der Bund fördert im Rahmen seines Programmes zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur nicht nur in den Aufbau der Netze, sondern auch in die entsprechenden Beratungsleistungen zur Vorbereitung von weiteren Förderanträgen.

„Da der eigentliche Ausbau der Infrastruktur im Projekt IKbit bereits ohne Fördergelder gestemmt wurde, sind wir nun froh einen kleinen Teil des Bundesförderprogrammes in Anspruch nehmen zu können“, freute sich Bürgermeister Volker Oehlenschläger. 

„Wir werden nun zeitnah die weiteren Schritte einleiten, damit der Auftrag zur Erstellung der Studie vergeben werden kann. Hierfür sind noch einige vergaberechtliche Schritte zu beachten“, erläutert Chris Jakob.

Seit Dezember 2014 sind alle zehn am Projekt beteiligten Kommunen an das schnelle Internet angeschlossen. Der Betreiber ist die Entega Medianet aus Darmstadt, die den Bürgerinnen und Bürgern Angebote zum schnellen Internet unterbreitet.

Weitere Informationen unter:

www.bmvi.de/breitband

www.ikbit.de

Aus HSE Medianet wird Entega Medianet

ENTEGA Medianet am Start: Geschäftsführer Thomas Schmidt und Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, haben Grund zur Freude.

 

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DARMSTADT – Die ENTEGA AG bietet ihren Kundinnen und Kunden mit ihrer neu aufgestellten Telekommunikationstochter ENTEGA Medianet attraktive Tarife und neue Produkte in den Bereichen Telefonie
und schnelles Internet. „ENTEGA will gemeinsam mit den Kommunen und für unsere Kunden den digitalen Wandel gestalten. Durch unsere jahrelang aufgebaute Kompetenz als Eigentümer und Betreiber
einer großen Netzinfrastruktur, können wir unseren Geschäfts- und Privatkunden individuelle Kommunikationslösungen und attraktive Produkte anbieten“, sagte die Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG,
Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, am Mittwoch (23.03.) in Darmstadt.

Die Neuaufstellung der Kommunikationstochter wird nach außen hin durch den neuen Namen ENTEGA Medianet (zuvor: HSE Medianet) sichtbar. Außerdem übernimmt Thomas Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vertriebstochter ENTEGA Energie GmbH, in Personalunion die gleiche Funktion bei der ENTEGA Medianet. Mit ihm bilden Christoph Busch und Frank Gey fortan die Geschäftsführung
der ENTEGA Medianet. „Wir wollen als ENTEGA an der digitalen Revolution mit neuen Geschäftsmodellen partizipieren und bei unseren Kunden noch besser punkten. Die Umfirmierung und Stärkung der
Medianet ist die logische Konsequenz“, sagt Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Vor allem im Bereich der Privatkunden will die ENTEGA Medianet nach Aussage von Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig ihren Marktanteil deutlich erhöhen. So wird es Kombinationsangebote für Strom, Gas und
schnelles Internet geben.

Bereits seit 1996 versorgt die ENTEGA Medianet rund 13.000 Privatkunden in 25 Gemeinden mit schnellem Internet von bis zu 50 Mbit pro Sekunde und betreibt dabei ein Breitbandnetz von über 2000
Kilometern Länge, das sich über Darmstadt und Offenbach, den Landkreis Darmstadt-Dieburg bis in den Odenwald und die Bergstraße erstreckt. „Auch 60 Prozent des Darmstädter Stadtgebietes sind bereits
an das Netz der ENTEGA Medianet angeschlossen. Zum Ende dieses Jahres können all diese Darmstädterinnen und Darmstädter Kunden werden und vom schnellen Internet der ENTEGA Medianet profitieren“,
so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Auch in Mainz, wo die ENTEGA Energie-Grundversorger ist, will das Unternehmen künftig die Telekommunikationsdienstleistungen der ENTEGA Medianet anbieten.

ENTEGA Medianet bietet ihren Kunden über den reinen Internetanschluss hinaus auch die - gerade für Geschäfts- und Gewerbekunden - nötigen Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und Spamfilterung und eine lückenlose Überwachung der Computersysteme. Für Geschäftskunden kann die ENTEGA Medianet außerdem Infrastruktur wie virtuelle Netzwerke, Hotspots und das sogenannte Housing, also die räumliche Unterbringung und den Netzanschluss für Kundenserver anbieten. „Schnelles und sicheres Internet sind heute ein sehr relevanter Standortfaktor“, so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.